Meine erste Android App

Der Weg ist das Ziel.
Konfuzius

Der Weg

Mit der Android-Entwicklung habe ich im Jahr 2015 begonnen und die Technologie im Selbststudium gelernt. Das hat länger gedauert, als ich mir damals gedacht habe. Ausgestattet mit einem Buch und mehreren Videokursen habe ich mich täglich hingesetzt und versucht Android zu lernen. Java kannte ich damals noch aus dem Studium, das erleichterte mir den Einstieg etwas. Dennoch war es nicht einfach, da ich in dieser Zeit auch lernen musste selbstdiszipliniert an die Sache heranzugehen.

Meine erste offizielle App habe ich erst zwei Jahre später veröffentlicht. Nach einem Jahr im Selbststudium mit Android habe ich endlich erkannt, dass ich einfach mal machen muss. Nicht nur das Selbststudium, auch mein Misserfolg beim Freelancing brachte mich dazu das Ganze auf eine andere Art und weise anzupacken. Wie heißt es oft so schön:

Done Is Better Than Perfect.

Man sollte einfach machen, statt ewig planen und lernen. Keineswegs, Projekte zu planen und Neues zu lernen sind wichtige Punkte im Laufe einer Karriere und im Laufe des Lebens, aber viel wichtiger ist es die eigenen Ideen umzusetzen und es selbst in die Hand zunehmen. Ergebnisse entstehen nicht im Kopf, sondern durch das Tun.

Wenn ich allerdings mit der Android-Entwicklung nie begonnen hätte, wäre daraus auch keine App resultiert. Man sollte bei seinen Projekten immer am Ball bleiben, nur durch das kontinuierliche Tun und Reflektieren seiner Arbeit erreicht man auch sein Ziel.

Das Ziel

Nach langem Weg des Lernens und Planens habe ich die Android App nur in ein paar Wochen in einer ersten Version fertiggestellt. Die App konnte das, was ich mir vorgestellt habe und ich war zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wollte nicht länger warten und habe die App dann sehr zügig in den Store gestellt. Nach einer Stunde musste ich schon den ersten Bug feststellen und ein Update aufspielen. So richtig getraut hatte ich mich am Anfang aber doch nicht. Bevor ich offiziell in den Store gegangen bin habe ich eine Betaversion für meinen Bekanntenkreis freigegeben. Die App wurde von einigen geladen und getestet, sodass ich die ersten Fehler noch in trockenen Tüchern beheben konnte. Mit einer Art Prototyp ist das aber auch ein wichtiger Schritt, sein Ergebnis zunächst in kleinem Kreis zu testen.

Nachdem ich noch ein paar wichtige Features hinzugefügt hatte, konnte ich mich durchringen die App ganz offiziell in den Google Play Store zu setzen. Als ich die App selber über den Store auf mein Smartphone geladen habe, war ich ziemlich stolz auf mich. Endlich eine eigene App im Store.

Die App ist kostenlos und hat mittlerweile 102 Downloads und noch eine 5 Sterne Bewertung (bei 2 Bewertungen).

Meine App

Die App ist als Tool im Google Play Store gelistet. Mit ihr lassen sich kurz gesagt Bookmarks erstellen. Ich weiß, es gibt ein Haufen von Bookmark-Apps da draußen. Und eigentlich speichert ihr eure Bookmarks im Browser eurer Wahl. Was ist dann so besonders an meiner?

Meine Bookmarks lassen sich in einem Ordner auf dem Betriebssystem ablegen, um sie z.B. direkt bei den Dateien eines Projektes abzulegen. Ich speichere die Bookmarks in der altbekannten URL-Datei (.url) ab, die es früher vor allem auf alten Windows Betriebssystemen gab.

URL-Dateien lassen sich mit fast jedem Browser auf fast jedem Betriebssystem öffnen. Allerdings nicht auf Android. Deshalb liefert meine App diese Funktion direkt mit. Gespeicherte Bookmarks lassen sich mit meiner App auch wieder im Browser öffnen.

Um nicht jede Webseite einzeln als Bookmark in die App einzutragen, lassen sich besuchte Webseiten durch die Teilen-Funktion des Browsers mit der App teilen. Das Bookmark wird dann automatisch erstellt.

Bei meiner App handelt es sich um den URL-Files Manager (URL-Dateien Manager). Weitere Funktionen habe ich bebildert auf der App-Webseite beschrieben. Oder ladet den URL-Dateien Manager im Google Play Store und probiert die App selber gerne aus.

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